Bürgerveranstaltung zum Radverkehrskonzept: Zwischenergebnisse und Auswahl der „Leuchttürme“ für Lüchow-Dannenberg

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg lädt am Montag, 22. Juni 2026 ab 18 Uhr in die Aula der BBS Lüchow (Amtsfreiheit 8) ein, um über den aktuellen Stand des Radverkehrskonzept für Lüchow-Dannenberg zu informieren. Das Konzept befindet sich in der letzten Abstimmungsphase, bevor es im Herbst der Kreispolitik zur Entscheidung vorgelegt wird.

Radverkehrskoordinator Tilmann Seifert wird zusammen mit dem Planungsbüro Mobilitätswerk die zentralen Ergebnisse des Konzepts vorstellen. „Wir möchten zeigen, welche Herausforderungen im Radverkehr wir in den letzten 18 Monaten gemeinsam mit der Bevölkerung, den Gemeinden und Trägern öffentlicher Belange identifiziert haben und welche Lösungen für die Radinfrastruktur des Kreises erarbeitet wurden“, erklärt Seifert. „Das Radverkehrsnetz und die Maßnahmen stehen schon fest, wir freuen uns jetzt auf die Diskussion mit den Menschen vor Ort, wenn es um die Auswahl der Leuchtturmprojekte und weitere Ideen für die Radverkehrsförderung geht.“

Fünf Leuchtturmprojekte stehen zur Diskussion. „Es sind Projekte mit einem hohen Nutzen für möglichst viele Bürgerinnen und Bürgern, einer guten Chance auf Umsetzbarkeit und relativ überschaubaren Kosten“, sagt Seifert. Dazu zählen beispielsweise die Überarbeitung der Einfahrt nach Hitzacker über die L231 von Westen bis zum Ortskern sowie die Ortsdurchfahrt durch Dannenberg vom Prochaskaplatz bis zur Marschtorstraße.

Auch weitere Ideen für die Förderung des Radverkehrs sollen bei der Veranstaltung gesammelt werden. Im Mittelpunkt immer die Frage: Wie können noch mehr Menschen davon überzeugt werden, häufiger das Fahrrad zu nutzen?

Weitere Informationen gibt es online unter www.wendlandmobil.de/das-radverkehrskonzept oder per E-Mail an mobilitaet@luechow-dannenberg.de.

Hintergrund

Das Radverkehrskonzept wird seit Anfang 2025 gemeinsam mit dem Planungsbüro Mobilitätswerk GmbH aus Dresden erarbeitet. Eine kreisweite Bestandsaufnahme des aktuellen Radwegenetzes gab zunächst Aufschluss über Problemstellen, gefährliche Verkehrsführungen und Lücken. Ein Zielnetz und Maßnahmen wurden bereits entwickelt, diese sollen als Grundlage für die kommenden Jahre der Radverkehrsentwicklung in Lüchow-Dannenberg dienen.

Das Konzept sieht bis jetzt knapp 1.400 Einzelmaßnahmen vor. Diese reichen von einer einfachen Beschilderung oder der Überprüfung eines gemeinsamem Geh- und Radweges bis hin zu mehreren Kilometern begleitendem Radweg entlang von Bundes,- Landes oder Kreisstraßen oder die Sanierung einer Gemeindestraße. Die Maßnahmen wurde nach den tatsächlichen Bedarfen des Radverkehrs sowie nach Dringlichkeit priorisiert.

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