Mobilität für alle

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche 2025 hat das Team des Kommunalen Mobilitätsmanagements Mitte September zahlreiche Aktionen unter dem Motto „Mobilität für alle“ und „Sicherheit für Schülerinnen und Schüler“ organisiert. 120 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich in Lüchow, Dannenberg, Hitzacker, Gartow und Clenze über die aktuellen Mobilitätsangebote im Wendland zu informieren. „Wir wollen sichere und nachhaltige Mobilitätsangebote schaffen“, sagt Christopher Simon, er leitet die Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität in der Kreisverwaltung.

Großes Interesse bei den mobilen Beratungen

Besonders nachgefragt waren Auskünfte zum OnDemand-Angebot und wie das Angebot die bestehenden Busverbindungen im Landkreis Lüchow-Dannenberg ergänzt. Jugendliche ohne Führerschein nutzten OnDemand, um am Abend nach einer Veranstaltung sicher nach Hause zu kommen, Menschen ohne Führerschein lobten das Angebot, weil es ihren Alltag erleichterte. „Einige Menschen haben sich im Anschluss an die Beratungsgespräch die On-Demand App auf ihr Handy geladen“, freut sich Christopher Simon.

Die Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität möchte das OnDemand Angebot weiter kostengünstig ausbauen, die Gespräche während der Europäischen Mobilitätswoche hätten den Bedarf gezeigt. Auch andere Wünsche und Anregungen wurden gerne aufgenommen, um die Mobilitätsangebote für das Wendland insgesamt weiterzuentwickeln.

Gute Hinweise kamen auch aus Schulen im Landkreis. In der Elbauenschule in Gartow wurde ein schulisches Mobilitätskonzept entwickelt, dabei ging es den Schülerinnen und Schülern u.a. um sichere Radwege zur Schule oder um die Fahrzeiten der Schulbusse. Grundschulkinder in Hitzacker haben Plakate mit den Regeln zur neu geschaffenen Fahrradstraße entworfen und gemeinsam mit der Polizei konnten ältere Jugendliche am Fritz-Reuter-Gymnasium mit Speziellen Simulationsbrillen erleben, welche Auswirkungen Drogen im Straßenverkehr haben.

Vielfältige Perspektiven auf Mobilität

Mit den vielseitigen Aktionen ist es dem Kommunalen Mobilitätsmanagement gelungen, Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen für das Thema Mobilität zu sensibilisieren und die Angebote des Landkreises bekannter zu machen. „Es bedarf aber auch einer auskömmlichen Finanzierung, gerade im ländlichen Bereich“, so Simon.

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